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Aktuelle Informationen

Fachtagung für Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse am 06.11.2026


Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nord-rhein-Westfalen veranstaltet im Rahmen seiner Angebote zur Unterstützung Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse (FWZ) am Freitag, 06. November 2026, eine Fachtagung für Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse.
Mit der Organisation der Veranstaltung wurde der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen beauftragt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aktuelle Informationen zu den Förder-möglichkeiten des Landes sowie das Thema EUDR. Darüber hinaus wird die Digitalisierung von Prozessen innerhalb Forstwirtschaftlicher Zusammen-schlüsse anhand von Beispielen aus der Praxis vorgestellt.
Zielgruppe der Veranstaltung sind Vertreterinnen und Vertreter Forstwirt-schaftlicher Zusammenschlüsse und deren Geschäftsführungen sowie von Verbänden und Dienstleistern im Bereich der Geschäftsführung.
Zur Online-Teilnahme sind außerdem private und kommunale Waldbesitzerin-nen und Waldbesitzer sowie Forstleute aus dem Bereich der Betreuungs-dienstleistung willkommen.

Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl in Präsenz als auch online möglich.

Für die Anmeldung zur Veranstaltung nutzen Sie bitte das Beteiligungsportal
unter folgendem Link:

Fachtagung für FWZ - Information und Erfahrungsaustausch - Hybridveranstaltung | Beteiligung NRW Wald und Holz NRW

Anmeldeschluss ist der 21.10.2026.
Veranstaltungsort für Teilnehmende in Präsenz:
Wald und Holz NRW
Forstliches Bildungszentrum
Alter Holzweg 93 59755 Arnsberg

Mitteilung vom 05.12.2023: Wie von Frau Ministerin Gorißen angekündigt, bietet Wald und Holz Ihnen eine niederschwellige Wiederbewaldungsprämie von 800,00 EUR je ha zur Einleitung oder Ergänzung der Wiederbewaldung durch Pflanzung standortgerechter Baumarten an. Außerdem werden die Fördersätze für die Anlage von Waldentwicklungstypen stark angehoben. Die Förderanträge stellen Sie bitte bei Ihrem zuständigen Regionalforstamt.

Folgende Punkte gilt es im Zusammenhang mit der Wiederbewaldungsprämie zu beachten:

a) Je Hektar müssen mindestens 400 Pflanzen einer standortgerechten Baumart, gleichmäßig über die Fläche verteilt, gepflanzt werden. Auf der Förderfläche sind nur Baumarten zugelassen, die laut Waldbaukonzept NRW zum Anbau empfohlen werden. Die Förderung von Fichte ist ausgeschlossen, das Vorhandensein von Fichte ist jedoch nicht förderschädlich.

b) In Schutzgebieten ist die Förderung von nicht-heimischen Baumarten oder Nadelbaumarten ausgeschlossen.

c) Die Zuwendung kann innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren ab Umsetzung der Maßnahme nicht mit weiteren Zuwendungen für Wiederbewaldung und Waldumbau nach diesen Richtlinien oder nach den Förderrichtlinien für den Privat- und Körperschaftswald kombiniert werden.

d) Die Zuwendung wird als « De minimis » -Beihilfe gewährt.

e) Eine Berücksichtigung von Waldentwicklungstypen nach Waldbaukonzept ist nicht gefordert. Auch reine Nadelholzbestände, die im Waldbaukonzept NRW zum Anbau empfohlen werden, sind förderfähig.

f) Weitere Nebenbestimmungen, außer den allgemeinen Nebenbestimmungen der Extremwetterfolgenrichtlinie, sind nicht vorgesehen.  Es wird keinen Zweckbindungszeitraum geben.

Erhöhung der Fördersätze: Bis zur Veröffentlichung der Richtlinienänderung gestellte Anträge können auf Grundlage der aktuellen Fördersätze kontinuierlich bewilligt werden. Eine Erhöhung ist nach Veröffentlichung   a u f   A n t r a g   möglich, auch wenn die Maßnahme zwischenzeitlich umgesetzt oder auch schon in Teilen ausgezahlt wurde. Hierzu werden die Regionalforstämter Änderungsbescheide erstellen. Vor Auszahlung ist Bestandskraft herzustellen, was Sie durch eine Rechtsmittelverzichtserklärung beschleunigen können. Verfahren, bei denen die Pflanzung abgeschlossen ist, werden wie üblich nicht wieder aufgenommen. 

 

Für die weiterhin angebotenen Förderangebote zur Wiederbewaldung ist nach wie vor die Bestandsbegründung durch Waldentwicklungstypen (WET) mit mindestens vier Baumarten erforderlich. Es müssen nur Haupt- und Nebenbaumarten in den vorgegebenen Anteilen eingebracht werden und / oder durch bereits vorhandene Naturverjüngung auflaufen. Als Begleitbaumarten können sämtliche Baumarten des Waldbaukonzeptes in frei wählbaren Anteilen ergänzt werden. Am Ende der Zweckbindung müssen jedoch mindestens vier Baumarten vorhanden sein.

Im Rahmen der Initialbegründung können das Freistellen von Naturverjüngung, die Anlage von Vorwald oder auch extensive Kulturbegründungsformen gefördert werden.

Damit Sie bei günstigen Witterungsbedingungen frühzeitig mit Pflanzmaßnahmen beginnen können, werden Pflanzenbestellung oder Gatterbau nicht als förderschädlicher Maßnahmenbeginn gewertet, ein Genehmigungsschreiben ist hierfür nicht erforderlich.

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Eine Förderung von Maßnahmen nach 2.1.1, Mehraufwendungen für die Aufarbeitung des Holzes oder 2.2.2, Aufarbeitung befallenen Holzes darf nur noch in Ausnahmefällen erfolgen, wenn in besonderen Situationen aufgrund erhöhter Holzerntekosten, die durch die Lage des Nadelholzbestandes oder das Gelände begründet sind, nicht mit einem positiven erntekostenfreien Holzerlös gerechnet werden kann. Dies kann unter anderem bei Hiebsmaßnahmen in steilem oder feuchtem bis nassem Gelände der Fall sein (z.B. Steilhänge, Moorränder, Bruchwälder). Bei Maßnahmen an Verkehrswegen oder Bebauung ist eine Förderung nach 2.1.3 weiterhin uneingeschränkt möglich.

Für fällige Auszahlungen innerhalb der folgenden zwei Monate können Sie im Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres auf Antrag die Auszahlung der Zuwendungen vor Abschluss der Maßnahme beantragen. Hierzu nutzen Sie bitte das Formular zum vorzeitigen Mittelabruf.